Deine Emotionen gehören Dir - wirklich?

Heute geht es um Deine Emotionen - und ob sie wirklich Deine sind. Früher habe ich ja sogar selbst diese Aussage gemacht: Deine Emotionen gehören Dir und sie haben etwas mit Dir zu tun! Heute sehe ich das total anders und ja, auch ich entwickle mich weiter...

Lass mich erklären: Wir sind multidimensionale Wesen und nehmen viel mehr wahr Emotionen und Gedanken von anderen wahr, als wir vermutlich glauben und vielleicht je erfassen können. Und wenn Du glaubst, all das Zeugs sei Deins, dann hast Du den(Emotions)Salat! 

Wenn Du es zu Deinem machst, gibst Du den ganzen Schwingungen und auch dem ganzen emotionalen Müll Gewicht. Doch was kannst Du jetzt tun? Gerne verrate ich Dir meine zwei mentalen Lieblingstools:

 

Wenn Du merkst, dass sich plötzlich Deine Stimmung verändert oder komische Gedanken aufkommen, frag Dich einfach: Ist das meins? Mit der Zeit und Übung merkst Du sofort, ob das Deins ist (und bedenke, über 90%, was Du wahrnimmst ist nicht Deins...). Wenn es also nicht Dir gehört, kannst Du folgende mentale Übung durchführen: Stell Dir ein grosses Paket vor. Du kannst alles reinpacken, was nicht Deins ist. Dann gibt es verschiedene Optionen, je nachdem wie kreativ Du sein möchtest: Du klebst, schnürst es zu (mit Mäschchen oder ohne) und dann schickst Du es zurück, bringst es mental selbst auf die Post, lässt es mental vom DHL abholen oder was auch immer. Und wenn Du es abgibst sprichst Du - in Gedanken oder laut - einfach noch vor Dich hin: Zurück zum Absender! Manchmal mach ich es auch englisch: return to sender! Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Die zweite Übung, die ich gerne mache, wenn ich zum Beispiel in Zürich durch den HB laufe und viele Menschen - alle mit Emotionen und Gedanken - auch durch den HB schlendern, stressen, hetzen, mental meine Tentakeln einzufahren. Oder die Wahrnehmungsantennen, die ich habe einzufahren, auch da, nimm Dir ein Bild, welches Dich anspricht. Einfach, um schon nicht alles aufzunehmen.

Und jetzt noch als kleiner Bonus, die Sache mit den Popcorn: Wenn Du merkst, dass all das ganze Theater in Dir nicht Deins ist oder Du nicht in das Theater, welches andere um Dich herum gerade veranstalten, einsteigen möchtest, dann nimm Dir virtuelles Popcorn und schau einfach zu! Wenn zum Beispiel andere jammern, dann frag Dich: Wo ist mein virtuelles Popcorn? Ich muss dann immer fast lachen und das hilft mir, mich mich zurückzuziehen oder einfach zu beobachten, ohne selbst grad mit ins Drama / Theater einzusteigen. Jammern macht die Welt auch nicht besser!

Ich bin schon gespannt, welches Tool Dich am Meisten anspricht oder was für eigene Sachen Du Dir kreierst und es freut mich, wenn Du Deine Erfahrungen mit mir teilst.

 

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ANDREA DILL
Emotion- & Sport Mental Coaching

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